Claas P. Jambor mit Band (2007)
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- Claas P. Jambor @4 Ugly Daugthers
Claas P. Jambor & Band
Weltenbummler, 4-Oktaven-Stimwunder, Rampensau, Worshiper, ... einfach Claas. Er war des Öfteren Solo im Schein von Ilses Lampe zu erleben. Diesmal bringt er seine Band mit - Worauf wir uns besonders freuen!
September Leaves & Flo Ostertag
Im September haben sie schon auf dem Hohen Neuffen überzeugt. Eine Kombination aus charmanter Melancholie und Vielfalt in beinahe plakativ aufreizender Einfachheit - Florian Ostertag und September Leaves erzählen auf ihrer gemeinsamen Tour Geschichten vom Fliegen, vom Fallen, vom Sein und Suchen. Songwriterpop aus dem Süden Deutschlands, der zu Momenten authentischen Gefühls und einem unvergesslichen Konzert einlädt.
Informationen
- Datum: Di. 30. Oktober 2007
- Veranstaltungsort: Schützenhaus Neuffen
- Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)
- Karten vorbestellen: über das Kontaktformular oder die Info-Hotline (Informationen dazu)
- Veranstalter: CVJM Neuffen
- Info-Hotline: 0175 / 1030849
Bilder












Zeitungsbericht
Superstimmung im SchützenhausClaas P. Jambor bei Ilses Stehlampenrock
NEUFFEN (gb). Brechend voll war das Schützenhaus, als Claas P. Jambor mit seiner Band und seiner raumfüllenden Stimme die Zuhörer bei Ilses Stehlampenrock zum Mitsingen, Klatschen und Schnipsen brachte. Florian Ostertag aus Kirchheim und sein Partner Gerd Böttler aus Walddorfhäslach, der unter dem Künstlernamen September Leaves auftritt, eroberten mit ihren gefühlvollen und überwiegend melancholischen Songs die Herzen der Zuhörer und leiteten mit gekonntem Gesang und Spiel den Abend ein.
Die Sänger und Songwriter aus der Gegend rund um Neuffen haben sich für etwa acht Monate zusammengetan, um ihr Publikum auf diversen Bühnen im ganzen Land live zu unterhalten. Und so machte Florian Ostertag mit drei seiner mitten aus dem Leben gegriffenen Songs den Anfang und unterhielt das Publikum mit gezupftem Gitarrenspiel, zu dem sich der Gesang erst einstimmig, dann auch im Duett mit Partner September Leaves gesellte. Klavierbegleitung oder ein Schlagzeug vom antiken Spulentonband machten die Präsentationen abwechslungsreich. Ob End of the world oder In the meantime, das Publikum war von Anbeginn mit Interesse dabei und erlebte bei einem Song sogar September Leaves an Schlagzeug und E-Piano gleichzeitig.
Dann übernahm Gerd Böttler die Gitarre und sang und spielte rhythmisch sehr betont mit zunehmender Intensität, die bis in den hintersten Winkel des Raumes drang. Unterstützt von Florian Ostertag an der zweiten Gitarre ging es über das flotte What if I lost you bis zu dem Titel The flames, bei dem die beiden Künstler wieder mit gezupfter Gitarre und Pianobegleitung glänzen konnten. Großer Beifall war der Lohn für ihre Darbietungen.
Nach einer kurzen Umbaupause enterten Claas P. Jambor und seine Mannen die Bühne des Schützenhauses und brachten vom ersten Augenblick an die Stimmung zum Kochen. Mit seiner intensiven, phrasierenden und absolut präsenten Vier-Oktaven-Stimme schaffte es der Hamburger Weltenbummler, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und bis zum letzten Akkord nicht mehr daraus zu entlassen. Bei Jesus in me sang jeder im Saal zum ersten Mal aus vollem Halse mit, das blieb aber nicht die einzige Gelegenheit an diesem Abend, die eigene Stimme kräftig einzusetzen.
Band und Sänger sorgten gekonnt dafür, dass es nie langweilig wurde im Publikum: Mal wurden die Anwesenden mit dem Coversong All right now total aus der Reserve gelockt und zum Mitmachen animiert, dann erzählte Claas P. aus seinem ereignisreichen Leben und ließ das Lied, das aus der einen oder anderen Situation entstand, gleich folgen. Ein kleiner Scherz am richtigen Platz, eine gefühlvolle Ballade zwischendurch, dann wurde es wieder rockig oder auch mal eher country-mäßig auf der Bühne mit der Stehlampe. Wechselgesang mit dem Publikum bei Rolling oder der überragende Kopfstimmen-Gesang beim Solo Claas P. und seine Musiker waren immer wieder für eine Überraschung gut. Den krönenden Abschluss des beeindruckenden Konzerts bildete der Song Open Skys, der einem Festival den Namen gab, das letztes Jahr in Nürtingen seine Premiere feierte und nächstes Jahr dort auch seine Fortsetzung finden wird.

